Kirschblüte im Olympiapark

Biene und Kirschblüte im Olympiapark

Hanami im Olympiapark

Es ist wieder soweit: Im Olympiapark ziehen wunderschöne rosafarbene Kirschblüten wieder Scharen von Besuchern zum „Hanami“ – zum „Blütengucken“ – an. Die Kirschbäume haben eine besondere Geschichte: Alles beginnt mit den Olympischen Sommerspielen 1972, für die der Park entstanden ist. München wollte sich damals weltoffen und modern präsentieren – und genau das spiegelt sich bis heute im Park wider. Im selben Jahr fanden auch die Olympischen Winterspiele im japanischen Sapporo statt. Diese Verbindung blieb nicht nur sportlich: München und Sapporo wurden Partnerstädte. Und daraus entstand eine Freundschaft, die man heute tatsächlich sehen kann.

Denn die Kirschbäume im Olympiapark sind ein Geschenk aus Sapporo.  Sie wurden als Zeichen der Verbundenheit zwischen den beiden Städten gepflanzt und bringen ein Stück japanische Kultur nach München. Sapporo gehört mit knapp zwei Millionen Einwohnern zu den größten Städten Japans und liegt auf Hokkaido, der nördlichsten der japanischen Inseln.

In Japan haben Kirschblüten – „Sakura“ – eine ganz besondere Bedeutung. Sie stehen für Schönheit, aber auch dafür, wie vergänglich solche Momente sind. Heute sorgen die blühenden Bäume jeden Frühling für echte Postkartenmomente. Gleichzeitig erinnern sie daran, dass aus dem Olympiajahr 1972 mehr geblieben ist als nur Sport: nämlich eine internationale Freundschaft, die bis heute lebt – und jedes Jahr aufs Neue aufblüht.

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